Febs und Grips

 

  

F antasie

E rlebnis

B ewegung und

S piel mit dem Ponies

für Kindern ab einem Alter von 4 Jahren in Kleingruppen


Die reitpädagogische Betreuung (FEBS steht für Fantasie, Erlebnis, Bewegung und Spiel) ist sozusagen der „Reitkindergarten“. Spielerisch und altersgerecht wird den Kindern der Zugang zum Pferd ermöglicht und ein richtiger, sicherer Umgang sowie ein ausbalancierter Sitz erarbeitet, was Grundlage für jede Reitweise ist.

Ist ein ausbalancierter Sitz erreicht, erfolgt der Übergang zum GRIPS (Ganzheitliche Reitpädagogik), Richtige und feine Hilfengebung und Einwirkung auf das Pferd werden erarbeitet und das Bewegungsgefühl am Pferd weiter verbessert.

In der reitpädagogischen Betreuung steht nicht Sport und Leistungsdruck, sondern der Spaß an der Bewegung und dem Miteinander mit dem Pferd im Vordergrund. Spielerisch werden wichtige Grundlagen über das Pferd und seine Bedürfnisse gelernt.

 

Was unterscheidet diese Methode vom herkömmlichen Reitunterricht?


Beim FEBSen sowie beim GRiPSen handelt es sich in erster Linie um einen erfahrungsorientierten Unterricht. Das heißt, wir versuchen unsere Reitkinder nicht durch Anweisungen, sondern über spielerische, funktionale Übungen in einen ausbalancierten Sitz zu führen. Anweisungen können nur dann sinngemäß und ohne sich zu verspannen erfüllt werden, wenn vorher ein entsprechendes Bewegungsgefühl und –bewusstsein entwickelt wurde.

Das Reiten mit Gurt und Decke, wie es bei uns für Anfänger und auch immer wieder einmal Fortgeschrittene üblich ist, bietet dem Reiter viel mehr Bewegungsfreiheit und damit Möglichkeiten, sein Gleichgewicht auf dem sich bewegenden Pferd zu finden ohne störende Steigbügel oder einen einengenden Sattel ausgleichen zu müssen. Außerdem werden Bewegungsimpulse des Pferdes viel besser und direkter wahrgenommen. Um unsere Pferde gesund zu erhalten, bitten wir um Verständnis, dass ab einem gewissen Gewicht nur mehr mit Sattel geritten werden kann.

 

Ein paar Worte zum Thema Sicherheit …


Die Sicherheit „unserer“ Kinder steht für uns an oberster Stelle. Pferde sind keine Maschinen, sondern Flucht- und Herdentiere. Wie jedes Lebewesen handelt auch das Pferd manchmal im Affekt. Als Fluchttier kann sich auch das bestausgebildetste und gut desensibilisierte Pferd unerwartet erschrecken. Ein Tier ist und bleibt in gewissen Situationen unberechenbar!

Wir setzen nur Pferde für unsere Stunden ein, die sich charakterlich für die Arbeit mit Kindern eignen. Unsere Pferde sind gutmütig, ruhig, gelassen und für die Arbeit mit Kindern ausgebildet. Unarten wie beißen oder gar schlagen kennen sie nicht. Sie werden auf alle Materialien (Bälle, Reifen, Tücher…), die wir in unseren Stunden verwenden, desensibilisiert und vorbereitet. Damit können wir maximale Sicherheit für unsere Reitkinder gewährleisten.

Freies Reiten ist aus Sicherheitsgründen (und unseren Pferden zuliebe) erst möglich, wenn der Sitz soweit ausbalanciert ist, dass auch wenn sich das Pferd einmal schrecken sollte eine zielführende Einwirkung möglich ist. Da dieser Zeitpunkt von Kind zu Kind unterschiedlich ist, gibt es auch keine Festlegung ab wann freies Reiten möglich ist.

 

Für wen eignet sich FEBS/GRiPS?


Reitpädagogik wird oft alt therapeutische Maßnahme gesehen, was aber NICHT stimmt! Wir arbeiten ausschließlich mit gesunden Kindern ab einem Alter von 4 Jahren. Nach oben sind dem Alter natürlich keine Grenzen gesetzt!